Freitag, 28. Februar 2014

Frühlingsgezwitscher und Fernweh

Hallo ihr Lieben,
Unser letzter Post ist eine halbe Ewigkeit her, deswegen bin ich mir nicht sicher, ob überhaupt irgendjemand jemals hier vorbei schaut. Es war viel los bei uns in letzter Zeit, dafür gibt es jetzt auch einiges zu berichten! Vielleicht schaffen M. und ich es ja wieder etwas regelmäßiger zu schreiben. Aber versprechen kann ich nichts.

Also was ist denn so spannendes passiert bei uns?
Thema Nummer 1 im Moment: Spanienaustausch
Anfang Februar haben wir mit unserer Spanischklasse eine Woche in einer 2 Stunden von Madrid entfernten Stadt  verbracht und es war echt super! Wenn man an Spanien denkt, denkt man wahrscheinlich an einen Sommerurlaub am Strand, wunderschönes Wetter und super Essen. Haha mit dem Wetter hatten wir nicht so viel Glück, es war ziemlich stürmisch, regnerisch und kalt, Strand und Meer hatten wir auch nicht. Aber dafür hatten wir ca. 20 super nette, offene und lustige Spanier, die bereit waren uns für eine Woche ihr Leben dort zu zeigen und mit uns ein super Programm durchzuarbeiten, in dem wir beispielsweise nach Salamanca und Madrid gefahren sind und ansonsten viel mit Freunden unterwegs waren.
Ich liebe so etwas, einfach mal aus seinem eigenen, teilweise stressigen Alltag heraus kommen und neue Leute und neue Orte kennen lernen. Einfach mal weg. Am Anfang kann es natürlich sein, dass man sich unwohl fühlt, dass man Heimweh bekommt weil man in einer fremden Familie ist, die auch noch eine andere Sprache als man selbst spricht und man vor allem am Anfang noch nicht sehr viel versteht von dem was gesagt wird. Aber das ist total normal, man sollte sich auf gar keinen Fall eine solche Chance entgehen lassen, nur weil man befürchtet eventuell Heimweh zu bekommen oder nicht klar zu kommen. Heimweh hat jeder, und das ist auch gut so, denn es zeigt einem wie wohl man sich zu Hause fühlt. Aber auch mit Heimweh kann man gut klar kommen. Es ist einfach eine tolle Chance neue Dinge kennen zu lernen, neue Städte, eine neue Lebensart (auch wenn es in Europa keine riesigen Unterschiede gibt, ein bisschen anders war es trotzdem) und ich kann es nur weiter empfehlen. Es ist etwas, was wir als Schüler viel einfacher machen können. Wenn man Erwachsen ist fährt man in den Urlaub. Man nimmt einen Reiseführer mit, schaut sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten an, isst in empfohlenen Restaurants und denkt man hätte alles Wichtige gesehen. Aber so ist das nicht! Es gibt so viele Kleinigkeiten und Geheimtipps, auf die man als einfacher Tourist einfach nicht kommt und in einem Schüleraustausch lernt man das richtige Leben in den jeweiligen Land kennen, wenn auch nur für einen bestimmten Zeitraum.
Aber vielleicht kommt man ja noch einmal zurück...
L.